2014 Bild aller gesponserten Kinder

Rastatter Realschule betreut Patenschulen in NepalErneut hatten Jörg und Bert Overlack einen Sponsorenbesuch bei unterstützten Schulen in Nepal organisiert. Dabei war zum vierten Mal eine Delegation der August-Renner-Realschule Rastatt beteiligt. Schüler, Eltern und Kollegium der Schule erwirtschaften durchviele Aktivitäten im Laufe von jeweils zwei Schuljahren Gelder zur Unterstützung von zwei Sekundarschulen im Kaski Distrikt am Fuße des Himalayagebirges.

In den letzten zwei Jahren kam die stattliche Summe von 5.000,-- Euro zusammen. Jeweils 2.500 Eurowurden offiziell an die „Morning Star Secondary School" und „Shree Gjan Jooti Secondary School“ vor Ort übergeben.

Von den überlassenen Geldern wurde ein Naturwissenschaftsraum eingerichtet und ausgestattet. Dazu verbesserte man Toiletteneinrichtungen und neue wurden errichtet, dieses vor allem für Mädchen. Außerdem wird von den Rastatter Geldern das Schulgeld für bedürftige Kinder übernommen.

Von der konkreten Umsetzung der Gelder überzeugten sich der ehemalige Realschulkonrektor Reinhold Weisenburger in Vertretung von Realschulrektor Wolfgang Noller sowie mehrere Lehrer der Rastatter Realschule.

Während des Nepalaufenthalts konnten die Schulen auch während des Unterrichts besucht werden. Schüler der Klasse 8d der ARRS hatten für ihre sieben Patenkindern Briefe geschrieben und Bildergeschickt, die in einem längeren Gespräch mit den Schülern durch die Klassenlehrerin Bettina Waltherübergeben wurden. Es gab unzählige Fragen und die Freude auf nepalesischer Schülerseite war sehr groß. Durch Internet und Skype sind weitere Kontakte geplant und teilweise schon angelaufen.

Die Freude zu sehen, wie die Kinder durch die Unterstützung bessere Lernbedingungen erhalten und die entgegengebrachte Dankbarkeit und Gastfreundschaft, machte auch diesen Besuch zu einem motivierenden Erlebnis und bereitet weiteren Mut, sogar eine neue Schule mit ins Projekt zu nehmen.

Es handelt sich dabei um die Kalika Secondary School, eine Schule, die wegen der maoistischen Rebellen fünf Jahre geschlossen werden musste und sich jetzt wieder im Aufbau befindet. Dort gibt es einen hohen Anteil an qualifizierten Lehrerinnen, außerdem sind über 50 Prozent der Schüler Mädchen. Deshalb kann hier besonders die Bildung von Mädchen im ländlichen Raum unterstützt werden. Ein Entwicklungsplan für die nächsten fünf Jahre wurde zusammen mit der Familie Overlack vorgelegt. Welche Aktivitäten in Zukunft unterstützt werden, muss die Schulgemeinschaft, gemeinsam mit der Familie Overlack, noch besprechen und abstimmen. Durch diese Vorgehensweise behält das Projektseinen verlässlichen Charakter.

Bild: Während eines Nepalaufenthalts konnten Vertreter der August-Renner-Realschule Rastatt den betreuten Kindern und Jugendlichen in einer Bergschule Geschenke überreichen. In der hinteren Reihe von links, Christine Herberth, Betina Walther, Caroline Hatz und Reinhold Weisenburger.

Foto: ARRS

Text: R. Wollenschneider Rastatter

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